Basiswissen Layout

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Als Layout (engl.: „Plan“ oder „Anlage“) bezeichnet man das detaillierte Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes. Für ein geplantes Produkt – eine Zeitung, ein Flugblatt oder einen Folder – wird eine äußere Form entwickelt. Diese Gestaltung sollte für die Zielgruppe vertraut wirken, eine Anlehnung an das Firmendesign ist daher in vielen Fällen sinnvoll. Das Layout ist die Verpackung für den Inhalt. Mit ihr wird in jedem Fall – gewollt oder ungewollt – eine Botschaft präsentiert.

Das Layout ist die Verpackung für den Inhalt. Mit ihr wird in jedem Fall – gewollt oder ungewollt – eine Botschaft präsentiert.

Wann immer wir Werbematerial betrachten, entsteht vor unserem geistigen Auge automatisch ein Bild des entsprechenden Unternehmens oder Geschäfts. Wir können uns anhand des Layouts vorstellen, ob die Produkte, die in einem Geschäft verkauft werden, als qualitativ hochwertig oder eher als Ramsch einzustufen sind.

Auf die Drucksachen des Betriebsrats/der Personalvertretung übertragen heißt das: Ist ein Produkt professionell gestaltet, nutzt das automatisch dem Image des Betriebsrats/der Personalvertretung. Alles, was schlecht oder schlampig gestaltet ist, kann dagegen dem Image des Betriebsrats erheblichen Schaden zufügen, weil es indirekt immer auch vermittelt, dass der Betriebsrat schlecht arbeitet.


Inhaltsverzeichnis

Definitionen von Layout und Umbruch

  • Das Layout ist die Anordnung von Text und Bild auf einer Seite.
  • Unter Umbruch ist die Einteilung eines fortlaufenden Textes auf Seiten und Textblöcke zu verstehen.

Funktionen des Layouts

Ein gutes Layout erfüllt mehrere Funktionen:

  • Es erleichtert die Lesbarkeit, da es den Text strukturiert.
  • Ein gleich bleibendes Layout erhöht die Wiedererkennung bei den Lesenden.
  • Es lenkt die Aufmerksamkeit der Lesenden auf bestimmte Themen.
  • Es illustriert den Text.
  • Das Layout ordnet sich dem Inhalt unter, unterstreicht diesen und lenkt nicht vom Inhalt ab.

Gestaltungsgrundlage: Corporate Design

Das Corporate Design ist ein Teil der Corporate Identity. Betriebs- und Personalräte nutzen es, damit ihre Medien auf den ersten Blick als Medien des Betriebs- oder Personalrats erkannt werden. So kann Corporate Design im Betriebsrat umgesetzt werden:

Zuerst gestaltest du ein Logo:


Das Logo findet sich leicht abgewandelt in allen Medien wieder. Zum Beispiel auf der Website:


Oder auf der Titelseite der Zeitung:


Und auch auf dem Briefpapier des Betriebsrats:


Neben dem Logo kann das Corporate Design eines Betriebsrats unter anderem folgendes enthalten:

  • eine bestimmte Schriftart,
  • weitere Gestaltungselemente und -regeln
  • sowie bestimmte Farben.

Gestaltungsprinzip: hervorheben

Hervorheben kann man auf verschiedene Arten:

  • andere Position,
  • andere Farbe,
  • andere Form und Größe.

Achtung: Bei zu vielen Hervorhebungen wirkt alles gleichwertig.


Gestaltungsprinzip: anordnen


  • Kontraste setzen:
    hell < > dunkel
    groß < > klein
  • Keine Angst vor weißen Flächen
  • Ausrichtung der Elemente aufeinander anstimmen (Raster, Hilfslinien)

Negativbeispiel Gestaltung

In diesem (gefälschten) Beispiel ist so ziemlich alles passiert, was erfahrenen LayouterInnen nicht passieren sollte:

  • schlecht lesbare Schriften,
  • keine erkennbare Ordnung,
  • Bilder fehlen völlig.

Zum Vergrößern auf die Vorschau klicken.

Gendergerechte Gestaltung

Die Broschüre [„Ich Tarzan – du Jane?“] Frauenbilder – Männerbilder. Weg mit den Klischees! gibt Tipps zur gendergerechten Gestaltung von Layouts und Texten.

Tipps zur Mediengestaltung

Mehr Informationen zum Thema "Medien gestalten" enthält das VÖGB-Skriptum „Betriebszeitung“. (Der Link zu den Skripten des VÖGB findet sich im Literaturverzeichnis.)


Siehe auch



Persönliche Werkzeuge