Beziehungsaufbau

Aus WIGBIT

Wechseln zu: Navigation, Suche


Der Aufbau einer auf Vertrauen basierenden langfristigen Beziehung ist eine unabdingbare Voraussetzung für jede Werbeaktivität.

Michael Vlastos (Kommunikations-Experte) betont die Notwendigkeit zu verdeutlichen, dass die Betriebsrätin, der Betriebsrat AnsprechpartnerIn ist:
zum Audiobeitrag Beziehungsmanagement (0:35, 1.34 MB)


Wenn wir aus irgendeinem Grund nicht in der Lage sein sollten, ein Vertrauensverhältnis zu den Menschen herzustellen, kommt die Werbung schwer in Schwung. Wir können den Beziehungsfaktor (in Maßen) beeinflussen, indem unsere Einstellung dem oder der GesprächspartnerIn gegenüber „stimmt“:
Unsere Einstellung dem oder der GesprächspartnerIn gegenüber beeinflusst immer die Art und Weise unserer Kommunikation. Es lohnt sich, sich einmal klarzumachen, mit welcher Grundeinstellung wir einem Gesprächspartner oder einer Gesprächspartnerin gegenübertreten. Fühlen wir uns überlegen? Fühlen wir uns ihm oder ihr unterlegen? Ganz unabhängig davon, wie wir unsere/n GesprächspartnerIn nun sehen: er oder sie wird es merken! Wir senden körpersprachliche Signale, die von anderen Menschen verstanden werden. Auch unsere Wortwahl und unser Tonfall werden von unserer inneren Einstellung dem oder der GesprächspartnerIn gegenüber beeinflusst. Für die eigene Einstellung dem oder der GesprächspartnerIn gegenüber, gibt es einen Königsweg:
Es gilt, sich weder überlegen noch unterlegen zu fühlen, weder feindlich noch zu vertrauensselig zu sein. Wir versuchen unser Gegenüber als gleichberechtigte/n PartnerIn zu sehen, der oder die genau soviel wert ist wie wir, der oder die genauso ein Recht auf seine oder ihre eigene Meinung hat, der oder die genau wie wir, seine/ihre Stärken und Schwächen hat.

Es gibt ein Bestreben von uns Menschen, dass wir im Grunde alle nach einem und demselben Ziel trachten: Alle möchten ernst genommen werden, sie möchten respektiert werden, sie möchten beachtet und geachtet werden. Und sobald unser Gegenüber wahrnimmt, dass wir ihn oder sie wirklich ernst nehmen, geht es ihm oder ihr gut.

Der erste und größte Teil des Werbemodells, er entspricht mindestens ca. 45 Prozent des gesamten Werbevorgangs, ist dem „Beziehungsaufbau“, der „Vertrauensbildung“, gewidmet. Der Beziehungsfaktor, spielt eine erhebliche Rolle beim Verkaufen nach privatwirtschaftlich- wettbewerbsorientierten Muster, bei Verhandlungen und vor allem beim Werben und in allen anderen Kommunikationsprozessen des Betriebsrats.



Persönliche Werkzeuge