DyNav-Anforderungen

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Inhaltsverzeichnis

Endanwender

Die Medienkompetenz und die Fertigkeiten im Umgang mit Webapplikationen sind bei der Zielgruppe der BetriebsrätInnen und aktiven GewerkschafterInnen sehr unterschiedlich ausgeprägt - und gelegentlich minimal.

Look & Feel

Die Gestaltung (Look & Feel) von Moodle orientiert sich - aus Sicht der Lernenden - nicht an gängigen Web-Konventionen. Es orientiert sich mehr an der Denk- und Sichtweise von ProgrammiererInnen, Uni-LektorInnen, AdministratorInnen - und OpenSource-Freaks.

Unsere AuftraggeberInnen forderten, dass ein einfaches eTutorial aus Sicht der EndanwenderInnen selbsterklärend sein müsse und dass für wenig web-afine BenutzerInnen ein linearer Lernpfad bereitgestellt werden müsse.

Medienbrüche

Moodle verführt AutorInnen dazu, als Arbeitsmaterialien viele Dokumente bereit zu stellen: MS-Word-Dateien, Powerpoint-Präsentationen, PDFs, Excel, Open Office, ... Mit jedem neuen Dokument müssen die Lernenden eine neue Anwendung und damit eine neue Programminstanz (= neue Fenster = many Windows ;-) öffnen.

Besonders störend dabei ist der Wechsel zwischen bildschirm-orientierten Formaten (HTML, Powerpoint) und (papier-)seiten-orientierten Formaten (MS Word, PDF).

Unsere AuftraggeberInnen forderten, das Lernende sich mit einem Weiter-Button durch die HTML-Seiten eines Tutorials klicken können, ohne dass sich neue Fenster und Applikationen öffnen.

Umfangreiche Texte sollen auch in einem druckfreundlichen Format zur Verfügung stehen.

Nicht professionelle Autoren

Die Autoren-Werkzeuge sollen so einfach sein, dass TrainerInnen und FachautorInnen, die den Umgang mit MS Word oder Open Office und Formatvorlagen gewohnt sind, innerhalb eines halben Tages lernen können, wie man auf Basis eines vorbereiteten Standard-Tutorials

  • einfache Text-Inhalte erstellt
  • und diese in Moodle zu Webseiten undKkapiteln innerhalb eines Kurses verknüpft.

A CMS is not a CMS

Die Mehrfachnutzung von Inhalten beliebiger Granularität ist mit Moodle nur schwer zu organisieren. Denn Moodle ist kein Content-, sondern ein Course Management System. Der Schwerpunkt liegt auf Interaktivität (Activities), komplexen Rollen- und Rechtedefinitionen :-( sowie Teilnehmer- und Kursverwaltung.

Im Zuge der Content-Migration ergab sich jedoch die Anforderung, bestimmte Inhalte in verschiedener Granularität in mehreren Tutorials wieder zu verwenden, aber möglichst nur einmal zu pflegen.

TCO - total costs of ownership

Autoren-Werkzeuge und Server für IMS- und SCORM-Lösungen haben teilweise recht hohe Lernkurven und erfordern viel Fachwissen für Bereitstellung und Pflege.

Da in unserer Umgebung MediaWiki-Knowhow vorhanden ist (Betrieb, Administration, Programmierung, Content-Pflege), war es naheliegend, dies als ergänzendes Werkzeug zu nutzen. - Das lässt sich sicher nicht verallgemeinern.


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Persönliche Werkzeuge