Einleitung

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Wir haben nun einige Grundbegriffe der Rhetorik kennen gelernt.
Nun werden wir sie praktisch umsetzen:

Im Interview vermittelt die versierte Kommunikationstrainerin Edith Fojtik Grundlagen und Tipps für eine gelungene Rede:
zum Audiobeitrag (19:28 Min, 22.29 MB)



Eine Rede ist eine Kommunikationssituation bei welcher der Redner / die Rednerin als Sender und das Publikum als Empfänger fungieren. Auch hier gelten die Basisregeln der Kommunikation.
Wir wissen, dass das "Was" und das "Wie" Bestandteile der Kommunikation sind. Für eine Rede gibt es auch nur diese zwei Seiten.
Das Thema, der Inhalt, definiert das "Was".
Die Art der Darstellung, die Verpackung, ist das "Wie" einer Rede.

Das "Wie" ist für den Erfolg einer Rede wichtiger als das "Was". Zu Recht: Es heißt, Menschen treffen Entscheidungen nur zu 10 % von der Ratio, aber zu 90% vom Gefühl.

Selbstverständlich heißt das nicht, dass die Inhaltsseite keine Bedeutung hat.
Ein Redner / Eine Rednerin darf nicht nur unterhalten. Er/Sie muss vor allem überzeugen und unter Umständen auch sachlich informieren können.
Der Unterhaltungsaspekt gehört gewiss mit zur Rhetorik und damit auch zur freien Rede - er darf aber nicht zum Selbstzweck verkommen.

So wie ein Seminar lustig sein darf und der Humor zu Lernprozessen gehört, so darf eine Ausbildungssequenz nicht nur am Unterhaltungsaspekt gemessen werden.
Der Inhalt hat immer erste Priorität. Wir benötigen lediglich sinnvoller Schmiermittel, welche die Übermittlung von abstrakten Botschaften erleichtern helfen.



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