Infoboard, Schwarzes Brett
Aus WIGBIT
Schwarze Bretter gibt es fast in jedem Betrieb. Meistens sind sie an Stellen angebracht, an denen die Beschäftigten täglich vorbei gehen. Dennoch fristen sie oft ein Mauerblümchendasein, denn sie werden schlecht oder gar nicht gewartet. Weil das Betriebsrats-Team eine tolle Betriebszeitung herausbringt, vielleicht sogar mit einer Website brilliert, wird die Pinnwand des Betriebsrats/der Personalvertretung, völlig vergessen. Wenn sie gut betreut werden, können schwarze oder grüne oder weiße Bretter jedoch ein hervorragendes Medium darstellen, das von den Beschäftigten gerne gelesen wird.
Am Einfachsten ist es, sich das schwarze Brett als eine Wandzeitung vorzustellen und dann die gleichen Gestaltungsregeln anzuwenden, die auch für Zeitungen gelten.
Das Infobrett sollte nicht mit Informationen überladen sein und übersichtlich aussehen. Kleingedruckte Textwüsten hängt man lieber nicht auf. Dafür werden Bilder und Comics gerne angeschaut.
Das Infoboard aufpeppen
Um ein bisher vernachlässigtes Infoboard aufzupeppen, empfiehlt es sich, mit einer Bestandsaufnahme zu beginnen: Z.B. mit der Digitalkamera ein paar Fotos machen und dann das Schwarze Brett bei der nächsten Sitzung thematisieren.
- Wie bei allen wichtigen Aufgaben gibt es eine Person, die für die Betreuung des Infoboards zuständig ist.
- Ideal ist ein Brett, das mindestens 1 x 2 Meter groß ist und genug Platz für Informationsvielfalt bietet.
- Das Info-Brett nutzt der Betriebsrat/die Personalvertretung allein. Muss doch mit der Geschäftsleitung geteilt werden, gibt es eine klare optische Trennung – z.B. durch einen dicken Strich in der Mitte.
- Der Standort für das schwarze Brett ist so gewählt, dass möglichst viele Beschäftigte häufig vorbeikommen und auch die Chance haben, davor stehen zu bleiben. Plätze, an denen es oft zu Gedränge kommt, eignen sich nicht.
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