Vorwahl durch Nennen
Aus WIGBIT
Man kann auch so vorgehen, dass die wahlberechtigten ArbeitnehmerInnen die Namen von so vielen Kolleginnen oder Kollegen auf einen Zettel schreiben, wie der Wahlvorschlag maximal enthalten darf. (Es können auch weniger Namen sein, aber nicht mehr!).
In unserem Beispiel wären das 12 Namen oder weniger. Die Auszählung erfolgt wieder wie oben beschrieben.
Bei dieser Art von Vorwahl besteht jedoch der Nachteil, dass die Stimmen auf eine Vielzahl von ArbeitnehmerInnen fallen und somit die Aufstellung für die Betriebsratswahl nicht eindeutig den Wunsch der Mehrheit wiedergibt. Außerdem passiert es in diesem Fall oft, dass gewählte Kolleginnen oder Kollegen gar nicht für den Betriebsrat kandidieren wollen.
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