Wertewandel im Qualitätsmanagement

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Inhaltsverzeichnis

Was ist QM?

Phase I

Unterangebot an Waren; der Produzent bestimmt die Qualität; der Kunde wird als lästige Störgröße am Ende der Produktionskette gesehen. Unter diesen Voraussetzungen konzentriert sich das Management auf Mengensteigerung - Qualität, Produktinnovation, Service und MitarbeiterInnen sind kein primäres Thema.

Grafik: Entwicklungsphasen im Qualitätsmanagement


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Phase II

Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen; langsame Verlagerung der Macht vom Produzenten zum Kunden; erste, einfache Qualitätsanforderungen setzen sich durch. In den Organisationen werden Prozesse zur Qualitätssicherung langsam angedacht und implementiert.

Phase III

Überangebot an Waren; der Kunde ist in der Lage fehlerfreie Ware zu verlangen; der Kunde interessiert sich nicht nur für die Produktqualität, sondern auch für das Qualitätssicherungssystem des Lieferanten. Das Bewusstsein, dass Qualität nicht in ein Produkt "hineingeprüft" werden kann setzt sich durch. Qualität muss durch systematisch gestaltete Prozesse präventiv gesichert werden.

Phase IV

Änderung und Erweiterung des Produktverständnisses; Produktqualität wird vom Kunden als selbstverständlich vorausgesetzt; zusätzliche Leistungen, Kundenbetreuung und verbessertes Service sind Unterscheidungsmerkmale. Das Produkt wird zu einer Kombination von Hard-, Soft-, Human- und Brainware. Die Zufriedenheit des Kunden wird bei der Beurteilung von Qualität immer wichtiger. Als wichtigste Ressource wird die Humanressource gesehen. Die Gestaltung der Unternehmenskultur tritt als zentrale Aufgabe des Managements in den Vordergrund.

Phase V

Vernetzung von Lieferant und Kunde; Service-Qualität, Umweltaspekte und Zukunftsorientierung stehen im Mittelpunkt. Das Qualitätsmanagement-System wird Teil eines integrierten Management-Systems.


Was ist der punktuelle Ansatz?

Das heißt, dass ich genau das bearbeite, was mir in meinem Arbeitsalltag auf die Nerven geht oder was meinem "Kunden" immer wieder aufstößt und ihn ärgert.

Verbesserungspotenziale erkennen und projektorientiert bearbeiten:

  • Wie können wir unser Wissen besser einbringen?
  • Wie können wir Erfahrungen besser nutzen?
  • Was können wir tun, um gerne hier zu arbeiten?
  • Wie können wir noch besser werden?

In unserem Arbeitsumfeld sind WIR die Experten!

Was heißt systemisches Qualitätsmanagement?

Als systemische Qualitätsarbeit bezeichnet man die Analyse der Beziehungen zwischen Input und Output.

  • Dabei werden einerseits die Faktoren beleuchtet, die für qualitativ hochwertige Ergebnisse wichtig sind (Befähigerkriterien).
  • Auf der anderen Seite wird herausgearbeitet, ob denn für all den Aufwand auch die erwarteten Ergebnisse erzielt werden (Ergebniskriterien).
  • In Wechselbeziehung zu all diesen Kriterienfeldern steht Innovation und kontinuierliches Lernen aller Personen in einem Unternehmen.

In den nachfolgenden Abschnitten werden wir uns Schritt für Schritt mit der systemischen Qualitätsarbeit auseinander setzen. Kontinuierliche Qualitätsarbeit führt ein Unternehmen zur best excellence.

Qualitätspreise für best excellence:

  • AFQM
    Austria Foundation for Quality Management
  • EFQM
    European Foundation for Quality Management - EFQM



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